Seit 1984 mache ich Radierungen 1987-1992 sind vorwiegend zusammenhängende Reihen entstanden, die häufig Bezug auf literarische Quellen nehmen. Ich kratze, schabe mit Nägeln, Feilen und unterschiedlichen Werkzeugen in die Metallteile, ätze oft viele Schichten übereinander und zerschneide die Druckplatten, um Formen und Umrisse hervorzuheben. Vorgefundene Stücke vom Schrottplatz erhalten durch Einschnitte, durch Hinzufügen von Spuren und häufig auch durch Schriftzeichen neue Bedeutungen.
Einige Zeit experimentierte ich mit ungebräuchlichen Siebdruckverfahren, bei denen die Aktion des Druckvorgangs eine Metamorphose der Gestalten sichtbar machen soll. In den Arbeiten der letzten Jahre kommen häufig Steine vor. Gefundenes vom Strand, das beim Betrachten und Befühlen seine Geheimnisse preisgibt, sich zu Steinmonumenten oder Rieseninsekten verändert oder in sich langsam verfallende und verwitternde Torsi auflöst
Meine Holzschnitte (ab1998) entstehen im Reduktionsschnitt (verlorene Platte). Bei den einzelnen Druckvorgängen arbeite ich mit Teilstücken und Drehungen. Dadurch gibt es keine Auflagen, sondern nur Unikate